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Held der Arbeit - die Siebengangschmette

Autor Thema: Held der Arbeit - die Siebengangschmette  (Gelesen 1157 mal)

Stuntman Mike

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Re: Held der Arbeit - die Siebengangschmette
« Antwort #15 am: Januar 03, 2019,12:59,12 »
Mal was wissenswertes zur Kette:

Eine Fahrradkette aus der Packung ist ohne Fetten oder Nachölen gut für 6 - 7 tausend Kilometer (auf der D.A.G.M.A.R. mit 88% Straßenanteil). In einem Forum hab ich mal gelesen, daß die Ketten ausschließlich in den Rollen Fett benötigen, welches nach und nach austritt. Alles, was man hin und wider machen muß, ist die Kette mit einem Lappen trocken zu wischen. Irgendwann fing die dann an zu rasseln, also habe ich mit einer Flasche Rustban Korrosionsschutzöl auf jede Rolle getröpfelt. Das überschüssige Öl wurde wieder mit einem Lappen aufgenommen. Ich blase die Kette in Abständen mit Preßluft aus, damit der angeklebte Dreck raus ist. Ansonsten läuft die nun seit 10.000km "trocken".
Ohne Rost und ohne Geräusch.

Es gibt ja diese Chemie ala Bremsenreiniger . Das ist das Schlimmste, was man der Kette antun kann. Man sollte solange wie möglich das Fett nutzen, was der Hersteller da eh reingemacht hat. Mehr braucht die Kette nicht.

Die Kette ist mittlerweile so ausgenuddelt, daß man die um 60grad verdrehen kann, aber weder der Ritzelblock ist hin, noch springt die Kette über. Also alles in Allem war das ein sehr guter Tipp. Auf die Idee wäre ich im Leben nicht gekommen. Daumen hoch.


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Stuntman Mike

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Re: Held der Arbeit - die Siebengangschmette
« Antwort #16 am: Januar 17, 2019,05:53,05 »
Großer Bahnhof für die D.A.G.M.A.R. nach knapp 12.000km ist nun doch ziemlich schnell und ziemlich spürbar die Verschleißgrenze von Kette und Ritzelblock erreicht.
Hier mal ein Vergleich beides Teile der gleichen Kette. Die einen 12 Glieder habe ich vor einem Jahr rausgemacht, weil die Kette zu lang war. Der andere Teil, auch 12 Glieder ist ein Jahr lang gelaufen




Und hier noch die beiden Schraubritzel eins neu, eins gefahren. Für mich ist mit bloßem Auge eigentlich kein Verschleiß auszumachen. Aber die neue Kette ist ab dem 5. Gang nur so übergesprungen.




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Re: Held der Arbeit - die Siebengangschmette
« Antwort #17 am: Januar 17, 2019,06:35,06 »
Kann am Ritzelblock auch keinen wirklichen Verschleiß erkennen.

Aber hat wahrscheinlich gelangt das die Kette die ja nun etwas länger ist übergesprungen ist.

Stuntman Mike

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Re: Held der Arbeit - die Siebengangschmette
« Antwort #18 am: Januar 17, 2019,09:35,09 »
Die neue Kette ist übergesprungen.
Die Alte lief besser auf dem alten Ritzel.

Aber neu auf neu läuft .


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Re: Held der Arbeit - die Siebengangschmette
« Antwort #19 am: Januar 30, 2019,00:40,00 »
Ist normal, die Kette arbeitet sich mit allen Ritzeln der Kasette und Tretkurbel ein. Wenn die Combo eingefahren ist muss man alles zusammen erneuern sonst läufts nicht richtig.
Kette auspusten oder mit Bürste reinigen ist nicht falsch, Öl würd ich nicht unbedingt verwenden, lieber Langzeitfett.
Wichtig find ich, was die meisten nicht machen, hydrraulische Bremsen, Federgabeln, Dämpfer alle 1-2 Jahre zu warten oder warten zu lassen. Und nach jeder Tour Simmerringe mit Pinsel sauber machen, meine Standrohre bekommen auch ein bischen "Deo für die Federgabel", ist gut für die Dichtungen.

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Re: Held der Arbeit - die Siebengangschmette
« Antwort #20 am: Februar 04, 2019,05:17,05 »
Heute mußte ich leider unverrichteter Dinge umkehren. Ich hab versucht, mich durch den Schnee zu wühlen, aber ungeräumte oder verharschte Wege mit 10cm Schneedecke sind dann doch zu viel des Guten.
Da stoßen auch die Winterreifen an ihre Grenzen.

Wurmt mich.


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Re: Held der Arbeit - die Siebengangschmette
« Antwort #21 am: Februar 06, 2019,10:48,10 »
Aber lieber so als am Ende irgendwo unterwegs stecken zu bleiben.

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Re: Held der Arbeit - die Siebengangschmette
« Antwort #22 am: Februar 07, 2019,05:51,05 »
Ja,  bei 30cm ungeräumten Weg isses bissl schwierig.
Aber seit gestern wird wieder geradelt. Das war zum Anfang ein ziemliches geeiere, aber unterwegs hab ich dann mal etwas Luft aus den Reifen gelassen. Und seit dem läufts wie geschmiert. Eisplatten, Schnee, vereister Schnee, alles kein Problem ohne hinfliegen.
Nur die Schneehöhe beeinflußt die Fahrbarkeit, die Glätte aber nicht.
Heute gehts zur Vorstandssitzung nach Bad Schandau, mal sehen wie der Elberadweg da geräumt ist. Wie in Heidenau oder wie in der Landeshauptstadt.
Heidenau ist komplett frei von Ortsschild zu Ortsschild.
In Dresden scheints beim Bauhof nur einen Einarmigen Mitarbeiter mit kaputtem Schneeschieber zu geben.


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Coole Fahrradlampe mit Sensor
« Antwort #23 am: März 27, 2019,19:58,19 »
Ja Leute, ich hatte mich ja schonmal drüber begeistert, daß die LED Technik bei den Fahrradlampen Einzug hielt. Allerdings ist mir jetzt etwas klar geworden, was quasi das Problem der Welt zu sein scheint:

Make it simpel is impossible

Ich habe im Fachbeschäft einen übelsten Brenner für 43eus (86DM/ und oder je nach damaligem Kurs, 172 - 866 Mark der DDR!!!) gekauft. Diese Lampen sind mit einem Dämmerungssensor ausgestattet. Gut, oder?




Nach gemauem Überlegen gibt es keinen Grund für diesen Sensor, der das Licht je nach Helligkeit ein oder ausschaltet. Denn es geht hier ja um eine Fahrradlampe. Die wird eigentlich nur mit Dynamos betrieben.
Entweder Seitenläufer oder eben wie meistens mit Nabendynamos.
Also was passiert, wenn man mit dem Sensor ünereinstimmt und das Licht nicht braucht? Beim Seitenläufer ist es ein Handgriff und mit einem sauberen Klick rastet der ein und liefert keinen Strom mehr. Erledigt. Kein Sensor nötig.

Und beim Nabendynamo? Selbst wenn ich, wiederum in Übereinstimmung mit dem Sensor der Meinung bin, daß ich kein Licht brauche, läßt sich der Strom zwar abschalten, allerdings erzeugt der Nabendynamo trotzdem weiter Strom. Ich für meinen Teil lasse daher das Licht also an. Da fühle ich mich sicherer und gut gesehen - auch am Tage.
Also auch hier: Sensor komplett überflüssig.

Mit einem Schiebschalter kann man der Lampe das Denken übergeben, indem man außer auf OFF auch noch auf AUTO oder ON schalten könnte.

Es sei denn, die exorbitant überteuerte Mistlampe hat irgendein Blinder ohne Hände (der arme Kerl!!!) zusammenlöten müssen und die Lampe hat in beiden Stellungen,  sowohl bei ON als auch bei AUTO die Verbindung zum Sensor, dann suchste Dir erstmal den Wolf, wenn die dämliche Funsel nicht brennen will.
Also ich hab den Sensor einfach mit Klebeband abgeklebt - das hatter nun davon, daß er dran ist, obwohl den keine Sau braucht.


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Re: Held der Arbeit - die Siebengangschmette
« Antwort #24 am: März 31, 2019,13:36,13 »
Lampe mit Sensor?

Das war bestimmt der gleiche Ingeneur der den Lichtsensor fürs Auto erfunden hat und damit dafür srogt das die Leute zu doof werden selbst festzustellen,das es Zeit wäre das Licht einzuschalten....